Als neues Montessori-Kinderhaus in Kattendorf Maßstäbe bei der Betreuung setzen
Kattendorfer Kindergarten auf dem Weg zu einem in der Region bislang neuartigen Konzept.
Info Tag am 11. Septemer 2009
Weniger Nachwuchs, mehr Wettbewerb: Vielerorts konkurrieren mittlerweile Kindertagesstätten um Zulauf. Auslöser dafür ist der so genannte domografische Wandel: Die Zahl der Sprösslinge in Kinderschuhen nimmt spürbar ab . Die Erzieherinnen der Kattendorfer Tagesstätte feilen deshalb an einem neuen Konzept, das in der Region Maßstäbe setzen soll, um den Fortbestand der Einrichtung auf Dauer zu sichern.
"Unser bisheriges Einzugsgebiet in Kattendorf und Winsen ist auf lange Sicht zu klein, um die Tagesstätte auszulasten. Deshalb wollen wir im August 2010 offiziell als erstes Montessori-Kinderhaus im Kreis Segeberg starten. Dann werden wir auch Kinder aus anderen Orten aufnehmen", erklärte Leiterin Sandra Kampf. Die erfahrene Erzieherin und ihre fünf Kolleginnen in der von der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie (NGD) getragenen Betreuungseinrichtung Am Teich 11 arbeiten schon seit Monaten an einem Konzept.
Es beruht auf den Erkenntnissen der italienischen Ärztin und Pädagogin Marie Montessori (1870 bis 1952) Sie hat ihre Erziehungsanregungen mit dem Leitsatz "Hilf mir, es selbst zu tun" überschrieben. Wesentlicher Punkt dabei ist der Respekt vor der Einzigartigkeit eines jeden Kindes. Jedem Mädchen und Jungen soll ermöglicht werden, sich nach seinem eigenen Entwicklungsrhytmus und nach seiner individuellen Wachstumszeit zu entfalten. In der Praxis bedeute das: Die Kita Kinder haben die Freiheit, aus den vorhandenen Materialien die ihren Bedürfnissen entsprechenden auszuwählen. In den Kita-Räumen wurden Themenbereiche eingerichtet.
Über die Pläne und das neue Konzept informiert das Betreuerteam am Tag der offenen Tür am 11. September ab 15 Uhr. Die Kattendorfer Kindertagesstätte ist unter der Nummer 8028922 zu erreichen.
(Auszug aus der Segeberger Zeitung vom 29. August 2009)

Wappen und Embleme: Feuerwehrhaus ist nun leichter zu finden.
Mit einem Empfang sowie einem Kinder- und Dorffest feierte die Kattendorfer Feuerwehr ihr 75-jähriges Bestehen.Dabei wurde sie reich beschenkt. Neben Blumensträußen, einer großen Ehrenurkunde von ihrer Partnerwehr in Gieckau (Sachsen-Anhalt) und einer Feuerwehrskulptur erhielt sie auch ein sehr praktisches Präsent: Die Gemeinde spendierte den Feuerwehrleuten jeweils einen Einsatzhelm nach neuester europäischer Norm. Auf dem Kinderfest drehte sich alles um Thema Feuerwehr. Die Lütten konnten unter anderem einen Löschangriff üben und lernen, eine Gefahrenstelle abzudichten. Die Bad Bramstedter Feuerwehr stellte ihr Drehleiterfahrzeug vor. Blauröcke aus Winsen und Oersdorf boten mit ihren Fahrzeugen kleine Touren durch den Ort an. Zum Abend hin ging die Veranstaltung in ein Dorffest über. Am Feuerwehrhaus hängen seit der Jubiläumsfeier ein Gemeindewappen, der Schriftzug "Freiwillige Feuerwehr" sowie Brandschutzembleme. Sie wurden von den Mitgliedern weitgehend in Eigenleistung hergestellt und vom Bürgermeister Horst-Helmut Ahrens enthüllt. "Die Gemeinde hat uns schon so reich beschenkt. Daher wollen wir ihr etwas zurückgeben", erklärte Wehrführer Wolfgang Schmitt den Sinn der Schenkung.
Als die Kattendorfer Wehr 1934 gegründet wurde, hatte sie 26 aktive Mitglieder. Die Zahl blieb über die Jahre relativ konstant. Unter den heute 27 Feuerwehrleuten sind fünf Frauen. Drei Jugendliche aus Kattendorf wrden in Kisdorf auf den Dienst vorbereitet. Die Wehr hat 200 Förderer.
Drei Ehrenmitglieder wurden während der Feier ausgezeichnet. Ehrenwehrführer Hans-Werner Kölln für 29-jährigen Wehrführerdienst, Manfred Warn für 27-jährige Stellvertretertätigkeit und Günter Holdorf für 32 Jahre Kassenführung. Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Löschmeister Walter Otte das Feuerwehrkreuz in Gold.
(Text: Segeberger Zeitung)
Wir danken allen freiwilligen Helfern für das gelungene Fest besonders den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr und des KiJuKa.